Karsten Lörk
Karsten Lörk, IMD: „Mit einem Dreh ist alles o.k., denn das Messsystem MS-210R lässt sich über Drehknöpfe und Kippschalter bedienen. Die Rollmenü-Safari mit der Maus entfällt.“
Signalkonditionierung
„Mit einem Dreh ist alles o.k.“


Seit über zwanzig Jahren steht der Name IMD für Signalkonditionierung, aktive Filter und Präzisionsverstärker. In Kreuztal im Siegerland entwickelt und fertigt das Ingenieurbüro für messtechnische Sonderentwicklungen und Standardprodukte in 19″-Technik insgesamt vier Produktlinien.



Der Klassiker der IMD GmbH, einem Ingenieurbüro für messtechnische Standardprodukte in 19″-Technik, Sonderentwicklungen, Beratung und Konzeption, ist das Messsystem MS-210R. Dessen Konzept und vielleicht noch die Abmessungen sind seit zwanzig Jahren unverändert geblieben. Doch die Systemkomponenten wurden immer wieder um neue Funktionen erweitert und auf den aktuellen Stand der Bauteiltechnik gebracht.
„Als 19″-Version findet dieses System mit seinen bis zu 450 Eckfrequenzen und 900 Verstärkungsfaktoren Einsatz in Anwendungen, wo sehr feinfühlig optimiert werden muss bzw. ein Versuch über einen weiten Frequenz- oder Signalbereich gefahren wird. Auch Versuche mit stark unterschiedlichen Signalbedingungen gehören dazu“, sagt Karsten Lörk, Geschäftsführer bei IMD, und fährt fort, „praktisch jene Anwendungen, bei denen man nicht jedes Mal das Equipment umlöten oder austauschen will.“

Filter und Verstärker als Module für die Hutschiene
Mit der Serie TS bietet das Unternehmen Filter, Verstärker und Signalkonvertierungen für den Industrieeinsatz als kleine Module für die Hutschiene an. Konstruiert als Baukastensystem, werden diese Module bereits ab einer einzigen Stückzahl geliefert und bei Bedarf auch zwei Funktionen in einem Modul kombiniert.

Die Produktreihen DAQ-CBX und EWT sind für die Konditionierung von bis zu 128 Kanälen pro Rack ausgelegt. Ihre Merkmale sind 4 bis 270 Eckfrequenzen des Anti-Aliasing-Tiefpassfilters 8. Ordnung, optionale Verstärkung, Parametereinstellung per Rechner oder von Hand sowie individuelle Belegung der frei wählbaren Signalsteckverbinder.

Bleibt als viertes Betätigungsfeld die OEM-Produktion. „Weil wir in den letzten Jahren für den Eigenbedarf viele Filter-, Verstärker- und Hilfsschaltungen erprobt und in Layouts geroutet haben, gingen aus diesem Pool von Intellectual Properties (IP) schon etliche OEM-Lösungen hervor. Kleine bis mittlere Serien fertigen wir im Haus, Großserien bei einem Dienstleister“, rundet Lörk das Portfolio seines Hauses ab.